Google+ führt Gesichtserkennung ein

NZZOnline 9. Dezember 2011

Google+ führt Gesichterkennung ein

Nachdem auch google ein eigenes soziales Netzwerk Google+ hat, steht dieses natürlich in Konkurrenz zu dem bekannteren und viel genutzten Facebook. Facebook ist mit über 800 Millionen Mitgliedern Google+ (40 Millionen Mitglieder) zahlenmässig eindeutig überlegen. Daher gilt es, sich von dem Konkurrenten abzugrenzen, ihm technisch den Kampf anzusagen. Ein Wettlauf der Funktionen beginnt.

 vs.

Google lag zunächst mit der Einführung von Videochats (Hangouts) vorne. Facebool führte kurz darauf mit einem Skype-ähnlichen Angebot nach. Dieses ist jedoch in der Gruppe nicht kostenlos. 1:0 für Google+.

Kurz darauf bot Facebook eine Gesichtserkennung für Fotots an, nun zieht Google mit „Find my Face“ nach. Eigentlich steht es damit 1:1. Jedoch findet diese Gesichtserkennung bei Google+ transparenter statt. Man kann Personen automatisch erkennen lassen, muss dies jedoch bewusst tätigen. Die Möglichkeit ist standardmässig abgeschaltet, bei Facebook nicht. Hierzu:

„Facebook hat diese Funktion in Europa eingeführt, ohne die Nutzer zu informieren und ohne die erforderliche Einwilligung einzuholen.“

Dies gibt eine 1/2 Punkt Abzug. Steht 1:1/2

Sowohl Google als auch Facebook verpflichten sich, die kommenden 20 Jahre ihre Praktiken zur Privatsphäre der Nutzer für die kommenden 20 Jahre von unabhängigen Prüfern bewerten zu lassen. Dies gibt für beide einen weiteren Punkt. Macht 2:21/2.

Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, welche Funktionen er benötigt und welchem Netzwerk er mehr vertraut.

Nach dem Lesen dieses Artikels habe ich mich nun doch gefragt, ob es Stimmen zu Google+ gibt, da mir dieses bisher völlig unbekannt war.

Hier einige Stimmen:

„Ich bin begeistert und hoffe, dass sich Google+ durchsetzen wird. Da es in Kürze auch Pages für Firmen und Projekte geben wird, sollte dies die Verbreitung und Akzeptanz auf jeden Fall noch weiter voran bringen.“

„Für Menschen wie mich, die sowieso viel im Netz arbeiten und die auf Informationsströme angewiesen sind, kann Google+ sehr spannend werden, schon in der Testphase wirkt der Dienst viel ausgereifter und stimmiger als Wave oder Buzz. Es gibt kaum etwas, das ich im Vergleich zu Facebook vermisse und kleinere Bugs werden sicher noch behoben.“

„In Zukunft wird mein Online-Dasein anstrengender. Ich bleibe Facebook treu. Auch Twitter kehre ich nicht den Rücken. Aber das, was ich dort schreibe, veröffentliche ich parallel bei Google+. Mal sehen, welches von diesen beiden sich am Ende behauptet. Facebook ist nicht in Gefahr.“

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s