Wer war Steve Jobs?

Steve Jobs, der Gründer von Apple wird postum für seine Verdienste mit einem Grammy geehrt.

Die Begründung: Der frühere Vortstandsvorsitzende des Computerunternehmens habe mit seinen Visionen Produkte entwickelt, die unsere Art des Konsums von Musik, Fernsehen, Filmen und Büchern verändert haben.

Doch wer war Steve Jobs? Was sind das für Veränderungen?

Steven (Steve) Jobs wurde am 24. Februar 1955 in San Francisco geboren. In jungen Jahren wurde er zur Adoption freigegeben. Hiervon erfuhr er erst circa 20 Jahre später. Schon in seiner Kindheit interessierte er sich für die Elektronikindustrie, die zu der Zeit zwar auch noch in den Kinderschuhen aber stetig am Wachsen war. Er übersprang eine Klasse und kam erreichte 1972 den Highschool-Abschluss. Das begonnene Studium brach er ab und begann bei Atari zu arbeiten. 1976 gründete er mit Ronald Wayne in seiner Garage Apple. Ihr erstes beworbenes Produkt war der Apple I, den es für 666,66 Dollar zu kaufen gab. 1980 wurde Apple eine Kapitalgesellschaft. 1984 brachte Apple den ersten kommerziell erfolgreichen Computer mit Bildschirmsymbolen auf den Markt, den Macintosh. 1985 musste Jobs das Unternehmen aus internen Gründen verlassen. Er gründete die Firma NeXT Computer, die er aber 1993 wiederum verkaufte.  Parallel investierte er in Pixar, das grosse Erfolge wie Toy Story feiern konnte. Der Börsengang macht ihn zum Millionär. Es folgte eine Rückkehr zu Apple, zunächst als Berater, dann als Mitglied des Vorstandes und zeitweise sogar als Geschäftsführer.

Unter der Führung von Jobs wurde der iMac eingeführt, der iPod, die Software iTunes und das iPhone. 2010 präsentierte Jobs dann das iPad. Unter seiner Leitung entstanden revolutionäre Produkte, die man heute nicht mehr missen möchte. Das gab ihm den Beinamen iGod.

Am 5. Oktober starb Steve Jobs an den Folgen seiner Krebserkrankung.

Steve Jobs galt als Marketing-Genie, der es verstand sein Publikum zu beeindrucken. Ich denke diese Eigenschaft hat ihn so erfolgreich gemacht.

„Here’s to the crazy ones, the misfits, the rebels, the troublemakers, the round pegs in the square holes… the ones who see things differently — they’re not fond of rules… You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them, but the only thing you can’t do is ignore them because they change things… they push the human race forward, and while some may see them as the crazy ones, we see genius, because the ones who are crazy enough to think that they can change the world, are the ones who do.“

(Steve Jobs)

Hier ein interessanter Podcast zu Steve Jobs:

Steve Jobs Guardian

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Google+ führt Gesichtserkennung ein

NZZOnline 9. Dezember 2011

Google+ führt Gesichterkennung ein

Nachdem auch google ein eigenes soziales Netzwerk Google+ hat, steht dieses natürlich in Konkurrenz zu dem bekannteren und viel genutzten Facebook. Facebook ist mit über 800 Millionen Mitgliedern Google+ (40 Millionen Mitglieder) zahlenmässig eindeutig überlegen. Daher gilt es, sich von dem Konkurrenten abzugrenzen, ihm technisch den Kampf anzusagen. Ein Wettlauf der Funktionen beginnt.

 vs.

Google lag zunächst mit der Einführung von Videochats (Hangouts) vorne. Facebool führte kurz darauf mit einem Skype-ähnlichen Angebot nach. Dieses ist jedoch in der Gruppe nicht kostenlos. 1:0 für Google+.

Kurz darauf bot Facebook eine Gesichtserkennung für Fotots an, nun zieht Google mit „Find my Face“ nach. Eigentlich steht es damit 1:1. Jedoch findet diese Gesichtserkennung bei Google+ transparenter statt. Man kann Personen automatisch erkennen lassen, muss dies jedoch bewusst tätigen. Die Möglichkeit ist standardmässig abgeschaltet, bei Facebook nicht. Hierzu:

„Facebook hat diese Funktion in Europa eingeführt, ohne die Nutzer zu informieren und ohne die erforderliche Einwilligung einzuholen.“

Dies gibt eine 1/2 Punkt Abzug. Steht 1:1/2

Sowohl Google als auch Facebook verpflichten sich, die kommenden 20 Jahre ihre Praktiken zur Privatsphäre der Nutzer für die kommenden 20 Jahre von unabhängigen Prüfern bewerten zu lassen. Dies gibt für beide einen weiteren Punkt. Macht 2:21/2.

Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, welche Funktionen er benötigt und welchem Netzwerk er mehr vertraut.

Nach dem Lesen dieses Artikels habe ich mich nun doch gefragt, ob es Stimmen zu Google+ gibt, da mir dieses bisher völlig unbekannt war.

Hier einige Stimmen:

„Ich bin begeistert und hoffe, dass sich Google+ durchsetzen wird. Da es in Kürze auch Pages für Firmen und Projekte geben wird, sollte dies die Verbreitung und Akzeptanz auf jeden Fall noch weiter voran bringen.“

„Für Menschen wie mich, die sowieso viel im Netz arbeiten und die auf Informationsströme angewiesen sind, kann Google+ sehr spannend werden, schon in der Testphase wirkt der Dienst viel ausgereifter und stimmiger als Wave oder Buzz. Es gibt kaum etwas, das ich im Vergleich zu Facebook vermisse und kleinere Bugs werden sicher noch behoben.“

„In Zukunft wird mein Online-Dasein anstrengender. Ich bleibe Facebook treu. Auch Twitter kehre ich nicht den Rücken. Aber das, was ich dort schreibe, veröffentliche ich parallel bei Google+. Mal sehen, welches von diesen beiden sich am Ende behauptet. Facebook ist nicht in Gefahr.“

Und ich fluche immer noch….

Ja und das seit 4 Tagen. Seitdem bin ich nämlich nicht mehr am guten alten Festnetz erreichbar. Warum? Weil mein altes Telefon nicht ISDN tauglich ist. Also nicht, dass man denkt ich habe so ein Relikt aus alten Tagen mit Drehscheibe, nein mein Telefon ist vielleicht 2 Jahre alt. Bisher hat auch alles funktioniert: Festnetz funktionierte einwandfrei, Internet meistens und um den Kabelsalat habe ich einfach einen grossen Bogen gemacht. Jetzt mit meinem internetfähingen Handy musste natürlich auch W-Lan her. Perfekt zum Nutzen in Bett, Bad und Küche. Man kann schnell Rezepte googeln, Beaty-Tipps auf youtube ansehen oder vor dem Einschlafen noch schnell Sportschau schauen. Also W-Lan funktioniert jetzt….aber eben das Festnetz nicht mehr. Also habe ich Stunden in Foren verbracht, um den Tipp zu bekommen, dass es eventuell an meinem Telefon liegt. Ein neues Telefon ist also auf dem Weg hierher und ich hoffe sehr, dass es wirklich daran liegt. Ansonsten wünsch ich mir zu Weihnachten einen Kabel-Genie, der mein Durcheinander hier wieder in Ordnung bringt. Und bis dahin geniesse ich es von jedem Ort meiner Wohnung Weihnachtsgeschenke für die gesamte Familie zu bestellen. Für einen Shopping-Muffel wie ich es bin, gibt es nichts schöneres als alles online zu erledigen. Dabei kommen meist sogar nicht kreativere und interessantere Ideen raus, als beim wilden Gerenne durch die Geschäfte (diesen Samstag rund 60 000 in Konstanz). Wer also ein paar Tipps braucht, kann sich gerne melden. Hier mal meine Top 5, amazon kann ja jeder:

www.dawanda.com

Also hier ist für jeden was dabei. Vor allem individuelle, zu einem Grossteil selbst hergestellte Produkte zu einem fairen Preis. Für eine Teil meiner Familie gibt es dieses Jahr von dort verschiedene Sirupsorten (http://de.dawanda.com/shop/si-rup).

 www.needaproblem.com

Nur für Personen, die sorgenfrei sind. Man kann sich hier verschiedene Probleme in Form von Knobelaufgaben kaufen. Vom trivialen Problem bis zu fast unlösbaren Problemen.

http://www.priesteregg.at/

Genial aber leider etwas teuer. Aber wer Zeit zum Ausspannen braucht, genau richtig.

 

SF.tv und Medien

Ich arbeite im Unterricht viel mit dem Bereich SF myschool auf http://www.sf.tv. Es gibt dort immer wieder interessante Beiträge, inklusive Arbeitsblätter, die ich integrieren kann. Ich möchte an dieser Stelle einach mal vorstellen, was es alles auf dieser Seite zu entdecken gibt.

Positiv finde ich, dass die Themen immer schülergerecht aufgearbeitet werden.

Einen interessanten Beitrag zum Umgang von Jugendlichen mit den neuen Medien bietet der kurze Film „Digitale Gefahr“.

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=08332dd0-d136-4c6e-996e-bd9f7c533e96

Es gibt eine interaktiven Video-Guide, der Jugendliche dabei unterstützt mit Kamera und Mikrofon zu arbeiten. Dieser Kurs ist als Online-Lehrgang gestaltet. Ich denke gerade für eigene Videos gibt es im Unterricht viele Möglichkeiten. Mehrmals habe ich mir bereits überlegt, die SchülerInnen eigene kleine Lernvideos gestalten zu lassen und sie dann nachkommenden Lehrlingen zur Verfügung zu stellen.

http://www.wissen.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/01/04/SF-Wissen-Uebersicht/Videoguide-Lernen-von-den-Profis

Besonders angetan hat es mir die umfassende Reihe sfmyschool Politik. Dieses Online-Angebot befasst sich nicht nur mit dem Thema Politik an sich, sondern möchte vor allem die Medienkompetenz der Jugendlichen fördern. Hierfür das Thema Politik zu wählen, das bei den SchülerInnen zunächst immer auf wenig Begeisterung stösst finde ich gut. Schüler lernen Medien kritisch zu reflektieren: Wie werden Bilder eingesetzt? Was ist Echt, was Fälschung? Wie stellen sich Politiker in der Öffentlichkeit dar? Hierfür gibt es extra Unterrichtsmaterialien, die in Zusammenarbeit mit dem Bereich Medienbildung der Pädagogischen Hochschule entstanden sind.

http://www.sendungen.sf.tv/myschoolpolitik/Nachrichten/Archiv/2011/11/16/Medienkompetenz/Unterrichtsmaterial

Neben diesem Unterrichtsmaterial bietet dieser Themenbereich gute und kurze Videos, die aufzeigen, was ein gutes Interview ausmacht. Spätestens im 2. Lehrjahr führen die Jugendlich bei uns an der Schule Interviews im Rahmen ihrer Selbstständigen Arbeit durch. Hierfür ist dies eine gute Vorbereitung.

http://www.sendungen.sf.tv/myschoolpolitik/Nachrichten/Interview-Einmaleins

Insgesamt gibt es zwölf Filmbeiträge zum Thema Politik, Wählen etc., die zu einem grossen Teil bereits aufgearbeitet sind.

Weitere interessante Links für den Staatskundeunterricht sind:

www.civicampus.ch

www.parlament.ch

www.ich-will-waehlen.ch

www.ch.ch

www.politischebildung.ch

Diese Links sind alle von mir mehrfach genutzt worden und ich kann sie nur empfehlen. Auch setze ich Beiträge von sf.tv im Wirtschafts und Rechtsunterricht  fast täglich ein. Sei es ein kurzer Beitrag über Mietzinssenkungen im Mietrecht oder aktuelle Entwicklungen in der Konjuntkur. Und ein ganz grosser Vorteil hat dieses Vorgehen. Die Lernenden merken sofort, dass sie mit den Themen, die wir behandeln tagtäglich konfrontiert sind.